Dr. Jürgen Rembold Stiftung
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Pressemitteilung vom 29.11.2018

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

Rembold Stiftung zeichnet „step into action“ Schulprojekte aus

 

Step into action ist eine in der Schweiz gegründete Initiative von Jugendlichen, die junge Menschen bewegen wollen, ihre Zukunft selbst mitzugestalten. Das speziell für Schulen entwickelte Konzept beinhaltet einen dreistündigen interaktiven Lern-Parcours, in dem sich Schülerinnen und Schüler mit globalen Herausforderungen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen und dabei ihr eigenes Handlungspotenzial erkennen. „Wir wollen den Spaß an ehrenamtlichem Engagement fördern und die Breite der Möglichkeiten aufzeigen“, erläutert Janina Jaspers. Gemeinsam mit ihrer Schwester Jasmin und einem 9-köpfigen Team hat sie step into action nach Köln und damit auch erstmals nach Deutschland überhaupt geholt. Möglich wurde die Realisierung jedoch erst mit der Unterstützung der Rösrather Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, die bereits am Projekttag zwei Schulinitiativen mit insgesamt 1000 Euro auszeichnete und für 2019 weitere Projektmittel in Höhe von 1500 Euro für step into action Projekte zur Verfügung stellt, die sich aus dem Aktionstag in Köln entwickeln.

Die deutsche Premiere fand unter großem Zuspruch in den Räumen der Universität zu Köln statt: 6 Schulklassen, darunter zwei des Rösrather Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und des Albertus Magnus Gymnasiums in Bensberg, haben sich einen Tag mit den Schwerpunktthemen Wirtschaft, Umwelt, Menschenrechte und Digitalisierung auseinandergesetzt. „Hinter allem steht die Frage, wie wir in 30 Jahren leben wollen und was wir heute dafür tun können“, betont Jasmin Jaspers, die den Aktionstag vor Ort koordiniert. Im Parcours werden die Jugendlichen von Profis begleitet, zum Beispiel von der AWO, Caritas oder Amnesty International. „Am Ende steht im Idealfall eine eigene Initiative, die von den Schülern und Schülerinnen weiterverfolgt wird“, erklärt Jaspers das Ziel. Die teilnehmenden Schulklassen können ihre ausgearbeiteten Konzepte und Businesspläne bei step into action bis Ende des Jahres einreichen und sich um Fördermittel bewerben. Bei den bereits am Projekttag von der Rembold Stiftung ausgezeichneten Schulprojekten handelt es sich um "School of Joy" der Ursulinenschule Köln, bei dem sich Schüler-/innen für eine Schule geistig Behinderter in Jerusalem stark machen sowie den Trade Fair Laden des Albertus Magnus Gymnasiums in Bensberg, der von Schüler-/innen entwickelt wurde und mit neuen Ideen wie einer Fair Trade Modenschau lebendig gehalten wird.

29.11.2018/Petra Stoll-Hennen

 

 

 

 

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