Dr. Jürgen Rembold Stiftung
Dr. Jürgen Rembold Stiftung

Pressemitteilung vom 16.09.2019

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

Rembold Stiftung / Gruppe 48 e.V.

 

 

Sechs Stunden Sprachfeuerwerk
Vierter Literaturwettbewerb der Gruppe 48 kürt Preisträger

 

Für Freunde der deutschen Sprache war es wie Waldbaden für Naturliebhaber:  ein Tag im Zeichen von geballter Sprachkunst - sechs Finalisten präsentierten ihre Werke im Rahmen des vierten Literaturwettbewerbs der „Gruppe 48 e.V.“ in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich und stellten mit Leidenschaft unter Beweis, warum sie von der fachkundigen Jury in einem anonymisierten Verfahren aus über 500 Bewerbern für die Endrunde ausgewählt wurden.
Vergeben wurden ein  mit jeweils 2000 Euro dotierter „ Preis für Lyrik der Gruppe 48 e.V.“ und ein „Preis für Prosa der Gruppe 48 e.V.“  Die vier weiteren Finalisten wurden mit einem Nominierungshonorar von jeweils 1000 Euro gewürdigt, „denn im Grunde ist jeder Finalist ein Sieger“, so die Juryvorsitzende Dr. Uta Oberkampf. Wie berührend und bereichernd Poesie und Prosa sein können, betonte Jürgen Bachmann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rösrath in seiner Begrüßung.  Er lobte den Wettbewerb als kulturelles Highlight für die gesamte Region und dankte dem Rösrather Stifter Dr. Jürgen Rembold, der durch die Spende der Preisgelder den Start des ersten mit Preisen dotierten Wettbewerbs 2017 erst ermöglichte. Obwohl er selbst als Mathematiker eher ein Mensch der Zahlen sei,  so der Stifter in seiner Ansprache, unterstütze er das Projekt dauerhaft sehr gerne:  „Was die Vereinsmitglieder und Literaturbegeisterten ehrenamtlich auf die Beine stellen, ist nicht nur klassisches bürgerschaftliches Engagement, sondern trägt auch dazu bei, mit einem niedrigschwelligen Angebot Sprachtalente zu entdecken und zu fördern“.

In die Endauswahl für den Lyrikpreis haben es Dr. Reimer Boy Eilers aus Hamburg, Mechthild Bord-Haakshorst aus Essen sowie Tobias Pagel aus Koblenz geschafft. In der Kategorie Prosa traten Peter Coon aus Oberhausen, Alexandra Lüthen aus Berlin und Selim Özdogan, der 2016 für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert war, an. Nach bewegenden und außerordentlich professionellen Vorträgen diskutierte das Publikum mit Moderatorin Dr. Friederike Römhild über die vorgetragenen Gedichte und Geschichten, am Ende wählten alle Mitwirkenden und das Publikum in geheimen Wahlen die Sieger in der jeweiligen Kategorie.  
Über den "Preis der Gruppe 48 für Lyrik" freute sich Mechthild Bordt-Haakshorst aus Essen,  die in ihren fünf vorgetragenen Gedichten unterschiedlichste Themen wie Vergänglichkeit, Würde des Alterns und die Liebe zum Leben thematisierte und mit ihrer gefühlvollen Sprache und überraschenden Bildern die Seele der Zuhörer berührte.  Peter Coon aus Oberhausen gewann den "Preis der Gruppe 48 für Prosa“. Seine  Geschichte „Tor der Tränen“  „erschütterte“, so das Publikum  im Anschluss an den Vortrag. Coon schilderte eindrücklich die in nüchterner Atmosphäre stattfindende Anhörung  des Asylsuchenden Sayid, in deren Verlauf der Zuhörer geschickt durch Dialoge mit dem Dolmetscher sowie durch stumme Monologe des Protagonisten nicht nur sein ganz persönliches Schicksal kennenlernt, sondern durch die messerscharfe Beobachtung des Autors auch die Vielschichtigkeit der Problematik, die Unmöglichkeit der Wahrheitsfindung und damit einer human-gerechten  Entscheidung entlarvt wird.

Auch die Beiträge der weiteren Finalisten waren hochkarätig,  in den bildhaften Gedichten wurde das Publikum ans Meer entführt, im Prosateil fesselte die Geschichte „Fliegende Katzen“ über häusliche Gewalt. Die auf insgesamt 8000 Euro verdoppelten Preisgelder wurden zu gleichen Teilen von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und der Juryvorsitzenden Dr. Uta Oberkampf gespendet. „Wir wenden das Konzept der legendären Gruppe 47 in einer reformierten Form an und verstehen uns als Literaturförderer“, erläutert  Dr. Hannelore Furch, Vorsitzende der Gruppe 48 e.V.  Deshalb habe man 2019 erstmalig eine  Anthologie mit dem Titel "Wunderwerk Text"  herausgegeben, „um den Mut und die Kreativität der Künstler zu belohnen, die es nicht ins Finale geschafft haben“. Die  19 Prosatexte und  50 Gedichte des Wettbewerbs umfassende Anthologie war am Wettbewerbstag schnell vergriffen und steht inzwischen auf der Bestsellerliste beim Verlag BoD und kann dort oder z.B. bei amazon für 6,99 Euro erworben werden. 
Die Gruppe 48 e.V. mail: info@die-gruppe-48.net: www.die-gruppe-48.net/

 

Petra Stoll-Hennen, 16.09.2019
 

Pressemitteilung vom 03.08.2019

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

Rembold Stiftung / Gruppe 48 e.V.

 

Vierter Literaturwettbewerb der Gruppe 48
Sechs Autoren kämpfen um 8000 Euro und die Gunst des Publikums


Zum vierten Mal treten am Sonntag,  08. September 2019, sechs Finalisten zum Literaturwettbewerb der Gruppe 48 e.V. in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich in Rösrath an. Mit ihren Gedichten und Kurzgeschichten wollen sie berühren, nachdenklich machen und das Publikum überzeugen. "Schließlich entscheiden die Zuhörer über die Verteilung der Preisgelder, die in diesem Jahr erstmals auf 8000 Euro verdoppelt wurden", betont Dr. Hannelore Furch, 1. Vorsitzende der "Gruppe 48 e.V." Vergeben werden ein "Preis der Gruppe 48 für Lyrik", ein "Preis der Gruppe 48 für Prosa", dotiert mit jeweils 2.000 Euro sowie vier Nominierungspreise zu jeweils 1.000 Euro. Die Preisgelder werden von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und Dr. Uta Oberkampf, Vorstandsmitglied der Gruppe 48, gestiftet. Die finale Wettbewerbsveranstaltung wird zusätzlich mit einer Spende durch die Volksbank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen unterstützt.  
"Wir haben über 500 Einsendungen aus dem In- und Ausland erhalten, in die Endausscheidung haben es sechs Kandidaten aus allen Ecken Deutschlands geschafft", berichtet Oberkampf, die gemeinsam mit den Jurymitgliedern Dr. Marina Linares, Dr. des Friederike Römhild, Henry Kersting, Ingo Mirus und Kurt Nickel die "Qual der Wahl" hatte. Die Finalisten wurden nach festgelegten Qualitätskriterien ausgesucht, die Autoren dahinter sind Zufall eines anonymisierten Auswahlverfahrens.
In die Endauswahl für den Lyrikpreis haben es Dr. Reimer Boy Eilers aus Hamburg, Mechthild Bord-Haakshorst aus Essen sowie Tobias Pagel aus Koblenz geschafft. In der Kategorie Prosa treten Peter Coon aus Oberhausen, Alexandra Lüthen aus Berlin und Selim Özdogan aus Köln gegeneinander an. „Die Zuhörer können sich erneut auf einen spannenden Wettbewerb mit musikalischem Rahmenprogramm und Beiträgen von höchster literarischer Qualität freuen“, so Furch. In der Mittagspause spendiert die Gruppe 48 ein kaltes Büffet und Getränke.
Erstmals werden die besten Einreichungen außerdem in einer Anthologie zum Wettbewerbstag veröffentlicht, um damit auch den Mut und die Kreativität der Künstler zu belohnen, die es nicht  ins Finale geschafft haben.
Der Literaturwettbewerb beginnt am 08.09. um 11.00 Uhr und endet ca. 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen, gerne auch zeitweise. An neuen Mitgliedern ist die Gruppe 48 ebenfalls interessiert. Kontakt: Dr. Hannelore Furch, Tel.: 02205 4656, email:
info@die-gruppe-48.net,
Infos auf
www.die-gruppe-48.net

 

Stoll-Hennen/Römhild, 01.08.2019
 

Pressemitteilung Januar 2019

Literaturwettbewerb der „Gruppe 48 e.V.“ 2019 mit erhöhten Preisgeldern am Start

 

Der Literaturverein „Die Gruppe 48“ aus Rösrath veranstaltet am 8. September 2019 in Schloss Eulenbroich in Rösrath zum dritten Mal den inzwischen mit 8.000 Euro dotierten Literaturwettbewerb. Mit dem „Preis für Lyrik der Gruppe 48“ und dem „Preis für Prosa der Gruppe 48“ möchte der Verein unbekannte Autoren und unentdeckte Talente würdigen und fördern. Alle sechs Autoren der Wettbewerbsendrunde erhalten zusätzlich ein Nominierungshonorar. Preisgelder und Honorare werden von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung für bürgerschaftliches Engagement und Dr. Uta Oberkampf gespendet.

Eine Fachjury wählt die besten Einreichungen in einem anonymisierten Verfahren aus. Unveröffentlichte Prosatexte und Lyrik können bis zum 15. April 2019 eingereicht werden. Die Teilnahmebedingungen sind einzusehen auf der Homepage des Vereins  www.die-gruppe-48.net/literaturwettbewerb-2019 .
Die Platzierungen im Finale werden im Rahmen der Wettbewerbsveranstaltung durch die Vereinsmitglieder und das Publikum gemeinsam in geheimer Wahl ermittelt.

Jeder an dem Wettbewerb teilnehmende Autor hat die Chance, in eine Anthologie aufgenommen zu werden, auch wenn er nicht in die Finalrunde des Wettbewerbs gewählt ist. Die Anthologie wird von der "Gruppe 48" zum Wettbewerb 2019 präsentiert.
Die "Gruppe 48" sieht sich in ihrem Konzept und in ihren literarischen Ansprüchen in loser Nachfolge der Gruppe 47. Ästhetische Qualität und ein zeitkritisches Bewusstsein der Wettbewerbstexte gehören zu den Leitlinien ihrer Förderung.

 

© Friederike Römhild, Die Gruppe 48 e.V.

 

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