Dr. Jürgen Rembold Stiftung
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"Corona op Kölsch" beim 3. Kölsch Literaturwettbewerb

„… ich han un dat litt mir em Senn, ming Muttersproch noch nit verlore,

dat eß jet, wo ich stolz drop ben.“

 

Am 24. Juni 2020 fand zum dritten Mal der Kölsch Literaturwettbewerb im Bergischen Saal von Schloss Eulenbroich in Rösrath statt.  Er hat unter ganz besonderen Bedingungen stattgefunden und  "Corona op Kölsch"  im doppelten Sinne geboten.
Denn dies war nicht nur die erste Veranstaltung des Rösrather Kulturvereins nach dem Lockdown, auch die sechs Finalisten haben sich mehrheitlich "op Kölsch" mit dem Thema auseinandergesetzt und bewiesen, dass der Rheinländer seinen Humor auch in schweren Zeiten nicht verliert.

Mit seinem Beitrag „E drövsilllig Fröjohr oder Mer kann et su oder su sinn“ traf Mario Maintz die Herzen der Zuhörer und holte Platz eins in der Kategorie Lyrik.
Die Persiflage „sch geh Aldi“ von Stefanie Brands sorgte für große Heiterkeit und bescherte der Kölnerin den Sieg in der Kategorie Prosa.

Zum Abschluss erhielten die Finalisten von Stifter Dr. Jürgen Rembold ein Paket Rösrather Kulturkaffee samt Tasse und Schecks in Höhe von je 300, 200 und 100 Euro.

 

Im Sinne von Willi Ostermann laden der Kulturverein Schloss Eulenbroich und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerlichen Engagements jedes Jahr im Juni zu diesem besonderen Wettbewerb ein.

Der Wettbewerb will Sprache als Ausdruck von Heimat fördern und animieren, die Kölsche Sprache auch wieder literarisch zu nutzen.

 

Von jedem Einreicher werden ein Prosatext oder maximal drei Gedichte unter einem Psyeudonym angenommen, damit absolute Neutralität gewährleistet ist.

Eine Jury aus renommierten Persönlich­keiten, die mit der Kultur und Kölschen Sprache vertraut sind, wählt aus den eingereichten Texten drei Prosa- und drei Lyrikbeiträge aus, das Publikum stimmt bei der Wettbewerbsveranstaltung über die Platzierungen ab.

 

Infos zum Wettbewerb

https://www.kulturverein-schloss-eulenbroich.de

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