Dr. Jürgen Rembold Stiftung
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"Brücken bauen und Mauern einreißen“- Vernissage 05.04.2019

Das interkulturelle Kunstprojekt "Brücken bauen und Mauern einreißen" wurde von der Rösrather Künstlerin Thyra Holst und ihrem marokkanischen Kollegen Hamid Boukheraz initiiert.

Die Ausstellung hat zum Ziel, den interkulturellen Dialog zwischen nordafrikanischen und deutschen Kulturschaffenden und Kulturinteressierten zu vertiefen und damit einen Beitrag zur Förderung von Kommunikation und Toleranz zu leisten.

 

Erste Station der von Künstlerin Thyra Holst initiierten Wanderausstellung ist das Rathaus in Rösrath. Im Beisein von rund 100 Gästen wurde die bis 12. Juli in Rösrath gastierende Ausstellung feierlich eröffnet. Es sprachen Bürgermeister Marcus Mombauer, Dr. Theo Zwanziger, Gründer der „Stiftung gegen Rassismus“ und ehemaliger DFB-Präsident sowie Dr. Jürgen Rembold als Förderer des Projektes. Durch die Ausstellung führte  Frau Prof. Dr. Irene Daum.
 

Das Projekt wird von der  Dr. Jürgen Rembold Stiftung mit einer Fördersumme von 1500 Euro unterstützt.

 

Unter dem Motto „Kulturen im Dialog“ zeigen 13 Künstlerinnen und Künstler aus Marokko, Algerien, Ägypten, Indien und Deutschland 27 Werke, die in einer außergewöhnlichen  Bandbreite  Gedanken, Emotionen und Hoffnungen zum Thema „Brücken bauen und Mauern einreißen“ thematisieren. Die ausgestellten Arbeiten umfassen große und kleine Kunstwerke, dezente und plakative Umsetzungen, sie sind handgemalt oder digital erarbeitet, geklebt oder gefilzt, eine Einzel- oder eine Teamleistung. Die Künstler/-innen nehmen Bezug auf den 30. Jahrestag des Mauerfalls und appellieren metaphorisch daran, dass es noch weitere Mauern einzureißen gilt, z.B. zwischen Menschen, zwischen Geschlechtern, zwischen Arm und Reich.


Ende  2019 sollen Werke von Thyra Holst und Hamid Boukheraz in Marokko im Rahmen der Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren ausgestellt werden.

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