Dr. Jürgen Rembold Stiftung
Dr. Jürgen Rembold Stiftung

Pressemitteilung vom 27.06.2017

 

 

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Mehr Teilhabe durch Engagement:
Freiwilligenagenturen mit Dr. Rembold Inklusionspreis ausgezeichnet

 

Berlin/Rösrath, 23. Juni 2017. Unter dem Motto „Anstiften zur Teilhabe!“ wurden am
23. Juni drei Ideen von Freiwilligenagenturen ausgezeichnet, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stark machen. Das Preisgeld von je 1000 Euro stiftete die
Dr. Jürgen Rembold Stiftung für bürgerschaftliches Engagement. Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, überreichte die Preise und würdigte die Preisträger. „Ich freue mich, dass mit dem Inklusionspreis der Dr. Jürgen Rembold Stiftung Freiwilligenagenturen ausgezeichnet werden, die das Engagement für und mit Menschen mit Behinderungen vorantreiben“, so die vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin in ihrer Laudatio.

Den erstmals verliehenen Inklusionspreis entwickelten der Rösrather Stifter und die  Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) gemeinsam, um den Zugang zu bürgerschaftlichem Engagement in Freiwilligenagenturen für Menschen mit Behinderungen zu vereinfachen. „In einer aktiven Bürgergesellschaft, in der Menschen sich mit ihren Ideen und Potenzialen einbringen können, darf niemand aufgrund bestimmter Merkmale ausgeschlossen werden“, bekräftigt Henning Baden, Projektleiter Inklusion der bagfa, anlässlich der Preisverleihung im Rahmen des Kongresses „Ein engagierter Blick auf Inklusion“.

Mit sehr persönlichen Worten berichtet Preisstifter Dr. Jürgen Rembold über seine bisherigen Erfahrungen mit Inklusion: „Durch die positiven Begegnungen mit Menschen mit Behinderung habe ich Berührungsängste abgebaut“, erzählt er offen und betont in seiner Ansprache, wie wichtig ein selbstverständlicher Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung sei. „Schwellenängste überwindet man am besten, indem man über die Schwelle geht“, so die Erfahrung des Stifters, der mit dem Preis ein nachhaltiges Zeichen für gelebte Inklusion durch Teilhabe an bürgerschaftlichem Engagement setzen möchte.

Die drei prämierten Freiwilligenagenturen haben die Jury mit folgenden Projekten überzeugt:
Die Freiwilligenagentur Kreuzberg-Friedrichshain macht ihr Angebot durch persönliche Besuche von Menschen mit Behinderungen in Wohngruppen oder Werkstätten bekannter und besser zugänglich.

Die Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V. hat mit dem Projekt „Lesewelt Halle“ Freiwillige mit Behinderungen als Vorlesepaten in Kitas und Horten gewonnen.
Die  Freiwilligenagentur Heidelberg hat das sogenannte  „Online-Volunteering“ in ihr Programm aufgenommen, um Menschen, die in ihrer Mobilität oder ihrer Kommunikation eingeschränkt sind, die digitale Teilhabe an bürgerschaftlichem Engagement zu ermöglichen.

Die Preisverleihung fand zur Halbzeit des bagfa-Projekts „Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten – Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln“ statt, das bis 2019 von der Aktion Mensch Stiftung gefördert wird.

 

Petra Stoll-Hennen/bagfa, 27.06.2017

weitere Infos unter: www.bgafa.de

 

 

Pressemitteilung vom 14.03.2017

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

Anstiften zur Teilhabe
Dr. Jürgen Rembold-Inklusionspreis ausgeschrieben

 

Inklusion und das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stehen auf der politischen Agenda ganz oben. „Auch eine aktive Bürgergesellschaft, in der Menschen sich mit ihren jeweiligen Ideen und Potenzialen einbringen können, darf niemanden von vornherein auf Grund bestimmter Merkmale ausschließen, findet Henning Baden, Projektleiter Inklusion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. Häufig fehle es an der Erfahrung im „Miteinander Tun“ von Menschen mit und ohne Behinderungen, immer wieder sei es auch „einfach ein mangelndes Bewusstsein für Barrieren“, so die Erfahrungen der bagfa.

Gemeinsam mit dem Rösrather Stifter Dr. Jürgen Rembold hat die bagfa deshalb einen Inklusionspreis entwickelt. „Der Dr. Jürgen Rembold-Inklusionspreis zeichnet 2017 erstmals drei Ideen von Freiwilligenagenturen mit jeweils 1000 Euro aus, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in besonderer Weise stark machen“, erklärt Baden.

Bis 14. April können sich alle Freiwilligenagenturen in Deutschland mit einer Idee, einer Aktion oder der Weiterentwicklung eines existierenden Formats bewerben, das Menschen mit Behinderungen Engagement und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. „Das kann eine kreative Idee in der Öffentlichkeitsarbeit sein, eine Tagesveranstaltung oder der Abbau baulicher Barrieren“, konkretisiert der Projektleiter. Wichtig ist der bagfa, dass die Ideen mit dem Preisgeld und den personellen Ressourcen der Antragsteller realisiert werden können und Menschen mit Behinderungen bei der Entwicklung oder Umsetzung einbezogen sind.

„Mit dem Preis schärfen wir das Bewusstsein der Freiwilligenagenturen für Teilhabe und stärken gelebte Inklusion“, begeistert sich der Stifter Dr. Jürgen Rembold. Das nachhaltige Konzept „Anstiften zur Teilhabe“ hat ihn überzeugt, es passt in das Konzept der Stiftung, die das aktive bürgerschaftliche Engagement aller Bürgerinnen und Bürger ermutigen möchte. „Manchmal, so der Stifter, fehlt es nur an einem Funken, der vorhandenes Potenzial entzünden kann.“
Mit dem Dr. Jürgen Rembold- Inklusionspreis ist ein Funke gezündet, nun hoffen die bagfa und der Stifter auf viele zündende Ideen.

Die Preisverleihung findet am 23. Juni 2017 in Berlin statt. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Dr. Jürgen Rembold-Inklusionspreis unter www.bagfa-inklusion.de

 

14.03.2017/Stoll-Hennen

 

 

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