Dr. Jürgen Rembold Stiftung
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5. Kölsch-Literaturwettbewerb

„… ich han, un dat litt mir em Sinn, ming Muttersproch noch nit verlore.

Dat es jet, wo ich stolz drop bin“ (Willi Ostermann)

 

Bereits zum fünften Mal hat in diesem Sommer der Kölsch-Literaturwettbewerb im Rösrather Schloss Eulenbroich stattgefunden. Die Publikumsveranstaltung ist vermutlich eine der wenigen, die trotz Pandemie nicht ein einziges Mal abgesagt werden musste und sogar stets live vor begeistertem Publikum stattfinden konnte.

 

Die von einer Fachjury ausgewählten Finalisten erfreuten die Zuhörer mit feinsinnigen, nachdenklichen, aber auch amüsanten Geschichten und Gedichten in kölscher Sproch.


In der Kategorie Prosa überzeugte Erwin Rußkowski mit seiner nachdenklichen, aber auch mutmachenden Kommentierung der aktuellen Ereignisse rund um den Ukrainekrieg und Corona unter dem Titel  „Watt is datt nor für en Zick?“.

Sieger in der Kategorie Lyrik wurde Rita Goldammer mit ihrer Ballade von der „Köllsche Schull-Lotterie“, in der sie gekonnt reimt und die Schulpolitik samt Kölner Polit-Klüngel mit Genuss auf den Arm nimmt.
 
Der Wettbewerb wird von der Rösrather Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2.000 Euro unterstützt. Die Preisgelder wurden erhöht: In jeder Gattung gibt es nun jeweils 500 Euro für den Sieger, 300 Euro für den Zweitplatzierten und 200 Euro für den dritten Platz.

 

Die Texte der Gewinner und weitere von der Jury ausgewählte Texte werden in einer Anthologie „Kölsch-Literatur Wettbewerbe Rösrath 2018 bis 2022“ übernommen

 

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