Dr. Jürgen Rembold Stiftung
Dr. Jürgen Rembold Stiftung

Pressemitteilung vom 03.04.2017

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

Aktion „Rösrath passt auf“ voller Erfolg
Dr. Jürgen Rembold Stiftung sponsert 500 weitere Schilder

 

Sie hängen inzwischen an zahlreichen Hauswänden, Gartentoren und Haustüren in Rösrath: Die Warnschilder „Rösrath passt auf“, Herzstück des gleichnamigen Projektes zur Bekämpfung von Einbruch und Diebstahl, das im vergangenen Herbst von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung initiiert und gemeinsam mit der Stadt Rösrath und der Polizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises umgesetzt wurde.
Seit Beginn der Aktion Ende 2016 wurden bereits rund 500 wetterfeste Blechschilder mit den aufmerksamen Erdmännchen bei der Gemeinde abgeholt, so dass der Stifter nun für Nachschub sorgte und weitere 500 Schilder drucken ließ. Besonders erfreulich findet Rembold, „dass die Zahl der Einbrüche in Rösrath tatsächlich zurückgeht“.  So weist die im März von Landrat Dr. Hermann- Josef Tebroke veröffentlichte Kriminalstatistik für das Jahr 2016 einen Rückgang im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis um 30 Prozent aus. In Rösrath reduzierten sich die Zahlen sogar von 166 auf 99 Fälle.
Wenngleich ein kausaler Zusammenhang mit der Nachbarschaftsaktion nicht nachgewiesen werden kann, ausgeschlossen ist die Wirkung durchaus nicht. Denn auch die Polizei weist darauf hin, wie effektiv  aufmerksame Nachbarn zur Prävention beitragen können, sei es durch die Betreuung einer Wohnung bei Abwesenheit oder auch im Alltag durch aufmerksame Beobachtung.
Als Verfechter des bürgerschaftlichen Engagements geht es Dr. Jürgen Rembold mit der Aktion nicht um eine Bürgerwehr, sondern um praktizierte Nachbarschaftshilfe. Er wünscht sich „dass wir Rösrather nicht nur aufeinander aufpassen, sondern uns im Alltag umeinander kümmern und damit in der Nachbarschaft beginnen.“
Über positive Rückmeldungen und Erfahrungen der Bürger zur Aktion „Rösrath passt auf“ würde sich der Stifter deshalb sehr freuen. Senden Sie ihr Feedback an vorstand@remboldstiftung.de

Die Blechschilder mit der Aufschrift „Dieses Haus wird von aufmerksamen Rösrathern beobachtet“, können weiterhin zu den Öffnungszeiten im Bürgerbüro der Stadt Rösrath am Informationsschalter kostenfrei abgeholt werden.

 

 

03.04.2017/Stoll-Hennen

 

Pressemitteilung vom 15.11.2016

 

Dr. Jürgen Rembold Stiftung * Fuchsweg 60 *  51503 Rösrath * Telefon 02205 83600

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Rösrath passt auf!

Rembold Stiftung fördert Sicherheit durch Nachbarschaftshilfe

 

Rösrath. „28 000 Rösrather sehen mehr als eine Polizeistreife“, dachte sich Dr. Jürgen Rembold, Vorstand der Dr. Jürgen Rembold Stiftung, als er zum wiederholten Mal die Schlagzeilen über die hohe Zahl der Einbruchdiebstähle im Rheinisch-Bergischen-Kreis in den Medien las. Als Verfechter des bürgerschaftlichen Engagements entwickelte der Stifter schnell die Idee, dass ein aufmerksamer Nachbar die beste Alarmanlage gegen Langfinger sei. Er initiierte das Projekt „Rösrath passt auf“, überzeugte die Stadt und holte die Kreispolizeibehörde mit ins Boot. Nun wurde das Projekt von den Beteiligten in einer Informationsveranstaltung mit Tipps zur Prävention im Bürgersaal der Stadt Rösrath vorgestellt.
Herzstück der Initiative ist ein Warnschild für Hauswände oder Fenster, auf dem zwei Erdmännchen mit Ferngläsern nach ungebetenen Gästen Ausschau halten. „Dieses Haus wird von aufmerksamen Rösrathern beobachtet“, warnen die beiden „Detektive“. „Sie sind sanft, stets aufmerksam und sozial engagiert“, erläutert der Initiator, „und stehen für den friedlichen Charakter der Aktion.“ Die wetterfesten Schilder wurden von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung finanziert und können zu den Öffnungszeiten im Bürgerbüro der Stadt Rösrath an der Information abgeholt werden.

Bürgermeister Marcus Mombauer begrüßte die Initiative und lobte die Hartnäckigkeit des Stifters, der „mit guten Ideen für die Stadt auch schon mal den Bürgermeister antreiben dürfe.“ Für ihn kommt das Projekt „genau zur rechten Zeit“, auch wenn die aktuelle Statistik von 2015 zeige, dass die Einbruchzahlen in Rösrath mit 166 Taten, davon 71 versuchte und 31 aufgeklärte, seit langemberstmals rückläufig sind.

Für Stifter Rembold ist das Projekt ohnehin weit mehr als nur ein gut gelungenes Schild: Er wünscht sich „dass wir Rösrather nicht nur aufeinander aufpassen, sondern uns im Alltag umeinander kümmern und damit in der Nachbarschaft beginnen.“

Wie wichtig und wirksam aufmerksame Nachbarn gerade im Hinblick auf versuchte
Einbruchdiebstähle sind, bestätigen auch Gundhild Hebborn und Rüdiger Heil vom Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizei. „Überquellende Briefkästen, tagelang verrammelte Rollläden, volle Mülltonnen, kein Licht im Haus – diese einladenden Signale muss man nicht aussenden, wenn sich bei Abwesenheit ein Nachbar kümmert“, beschreibt Hebborn die gelebte Prävention. Auch bei verdächtigen Personen oder Fahrzeugen gilt: Im Zweifel immer die 110 wählen und polizeilichen Beistand anfordern. Selbstverständlich sollten Haus- und Wohnungseigentümer auch alle technisch sinnvollen Maßnahmen ergreifen, um Einbrecher abzuschrecken und ein Eindringen so schwer wie möglich zu machen, „denn Täter nutzen im Regelfall die günstigste Gelegenheit und nehmen den Weg des geringsten Widerstandes“, beschreibt Heil die Praxis. Welche Riegel und Beschläge an Türen und Fenstern am besten nachgerüstet oder neu eingebaut werden, kann mit einem Handwerkerfachbetrieb in Zusammenarbeit mit der Kreispolizei geklärt werden. „Denn ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, leiden Opfer häufig nicht nur unter materiellem, sondern vor allem unter seelischem Schaden“, weiß Heil.
„Und da ist jede Tat eine Tat zu viel“, findet auch Dr. Jürgen Rembold, der sich auf Erfahrungsberichte von Rösrathern freut, die bei „Rösrath passt auf“ mitmachen und eine Idee fördern, die schon Willy Brandt vor Jahrzehnten treffend formulierte: „Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit“.

 

15.11.2016/sto

 

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